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Bildquelle: wikipedia / Creando

Memmert ist eine unbewohnte ostfriesische Insel südwestlich von Juist und östlich von Borkum an der Osterems in Ostfriesland. Sie hat eine Fläche von 5,17 km².

 

Die Bedeutung des Namens „Memmert“ ist unsicher. Auf alten Karten wird die Insel als „de Meem“ bezeichnet. Möglicherweise wurde „Memmert“ vom Eisheiligen Mamertus abgeleitet, nach dem angeblich ein Schiff benannt war, das auf der Insel strandete.

 

Seit 1986 gehört Memmert zur Schutzzone I im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Insel darf ohne schriftliche Genehmigung der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven nicht betreten werden. Lediglich nach der Brutsaison werden ab August Fahrten von Juist mit einer Führung auf der Insel für eine begrenzte Personenzahl durch den Nationalparkwart angeboten.

 

Bildquelle: wikipedia / Marvin 101

 

Memmert eine der wenigen (von Wärtern abgesehen) unbewohnten Inseln im deutschen Wattenmeer. Hier können auch sehr scheue Vögel weitgehend von Menschen ungestört brüten und rasten. Hier ist einer der wenigen Brutplätze des Löfflers in Deutschland, der hier 1996 zum ersten Mal erfolgreich brütete. Memmert verfügt über eine große Brutkolonie der Heringsmöwe.

Auf der Billdüne brüten Kormorane als Bodenbrüter. Alle Seeschwalbenarten haben in unterschiedlicher Häufigkeit auf der Insel gebrütet. Die Insel ist ebenfalls Brutplatz der Löffelente, der Eiderente, der Kornweihe und verschiedener Wattvogelarten. Allerdings ist der Brutplatz nur begrenzt: Die Insel ist circa 620 Hektar groß (Fläche über dem mittleren Tidehochwasser, mTHw), davon bestehen rund 200 Hektar aus Grünland, von dem nur 150 Hektar nicht vom Springtiden-Hochwasser betroffen sind, d. h. nur diese 150 Hektar können ohne Überflutungsgefahr als Brutplätze genutzt werden. Quelle: wikipedia